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Vita Peter May
Peter kl

Vita und Künstlerischer Werdegang

Peter May (geb. am 24.08.1957 in Emmerich am Rhein) hatte von Kindheit an Interesse am Zeichnen und Malen.

Seine Eltern Günther May (1922-1983) und Paula May geb. Venderbosch (1920-1978) förderten dieses Interesse.

Nach dem Erreichen der Hochschulreife (Abitur 1976) studierte er zunächst Kunsterziehung (am Institut für Kunsterzieher in Münster) und Biologie (an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster) für das Lehramt an Gymnasien.

1979 wechselte er dann zum Diplomstudiengang Biologie (Hauptfach: Botanik, Nebenfächer: Mikrobiologie, Biochemie), das er nach gesundheitlich bedingten Unterbrechungen 1988 mit sehr gutem Erfolg abschließen konnte.

Seit dem Tod der Mutter 1978 leidet Peter May an einer psychischen Erkrankung, einer sog. bipolaren Störung, in deren Zusammenhang zahlreiche stationäre Klinikaufenthalte erforderlich waren.

Wegen dieser Behinderung und wegen eines Unfalls mit den Folgen einer Querschnittslähmung im Jahr 1991 kam es kaum noch zu einer Arbeit als Biologe.

Künstlerisch war Peter May trotz seiner Erkrankung immer wieder aktiv, wobei Perioden intensiven Schaffens mit Pausen abwechselten.

Besonders während der zahlreichen Klinikaufenthalte zeichnete und malte May sehr intensiv. Mit seiner Kunst fand er ein Mittel, sich mit seiner Erkrankung auseinanderzusetzen.

1998 begann May eine Tätigkeit in einer WfbM (Werkstätte für behinderte Menschen), den damaligen Rosendaler Werkstätten in Bedburg-Hau.Dort lernte er seinen Arbeitskollegen Günter Kanapin (1938-2007) näher kennen. Auch Kanapin war ein sehr kreativer Mensch und bald malten beide gemeinsam in Mays Wohnung, wobei sie  starke kreative Energie entwickelten und sich gegenseitig anspornten. Es entstanden auch einige gemeinschaftliche Arbeiten.

2003 wechselte Peter May seine Arbeitsstelle; er begann eine Beschäftigung bei der Lebenshilfe in Rees.

Seit 2007 und zwei Rehamaßnahmen in Bonn, malt May in seinem jetzigen Stil hauptsächlich mit Acryl auf Leinwand. Es entstanden auch einige Bunt- und Filzstiftzeichnungen.

Auf seiner Arbeitsstelle in Rees wird Peter May intensiv gefördert (siehe Aktuelles).

 

Ausstellungen:

2010: Amtsgericht Emmerich, Viermalmay

2011: LVR Kliniken Bedburg Hau, Heilende Kunst

In dieser virtuellen Galerie werden einige seiner Bilder gezeigt und auch zum Verkauf angeboten.

 

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